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Was die Wirkstoffe für Pflege so wertvoll macht.

PEPTID-POWER

Klein, aber oho! Auf kaum eine Substanzklasse trifft diese Aussage so passend zu wie auf die Peptidmoleküle. In der Kosmetik wie auch in der Medizin erleben die Winzlinge gegenwärtig einen regelrechten Boom. Ob Di-, Tri- oder Tetra: Die Endung "Peptid" steht für efektive Wirkung.

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Was die Wirkstoffe für Pflege so wertvoll macht.

PEPTID-POWER

Klein, aber oho! Auf kaum eine Substanzklasse trifft diese Aussage so passend zu wie auf die Peptidmoleküle. In der Kosmetik wie auch in der Medizin erleben die Winzlinge gegenwärtig einen regelrechten Boom. Ob Di-, Tri- oder Tetra: Die Endung "Peptid" steht für efektive Wirkung.

Der Begriff Peptide wurde erstmals 1902 geprägt (griechisch pepton = verdaut). Er bezeichnet ein Molekül, welches aus Aminosäuren aufgebaut ist, die über sogenannte Peptidbindungen miteinander verknüpft sind. Systematisch unterteilt man die Peptide nach der Anzahl der Aminosäuren, aus denen sie aufgebaut sind: Oligopeptide enthalten weniger als 10 Aminosäuren (z.B. Di-, Tri-Tetrapeptide), Polypeptide bestehen aus zehn bis 100 Aminosäuren, ab 100 Aminosäuren spricht man von einem Protein.

In der Kosmetik werden Peptide auch als Zellbotenstoffe bezeichnet, da sie als eine Art Signalsubstanzen den Zellstoffwechsel anstossen. Daher sind sie in ihrer Wirkung mit keiner anderen Stoffgruppe vergleichbar. Genau genommen sind die Peptide keine Booster oder Filler und auch keine klassischen Antioxidanzien, sondern vielmehr die "Personal-Trainer" unserer Zellen. Mittlerweile lassen sich bei ihnen über 1.100 verschiedene Wirkungsweisen unterscheiden.

Mal natürlich, mal synthetisch

Im Körper erfüllen Peptide z.B. als Hormone eine Vielzahl von wichtigen Funktionen. Sie regulieren Stoffwechselvorgänge, Wachstum, Schmerzempfinden und nehmen darüber hinaus viele weitere lebenswichtige Aufgaben wahr. Sie sind hochaktiv und in ihrer Aktivität sehr spezifisch. Die körpereigenen antimikrobiellen Peptide auf der Haut und Schleimhaut schützen vor Infektionen. In der Medizin werden Opiat-ähnliche Peptide zur Linderung von Schmerzen eingesetzt.

Natürliche Peptide können z.B. aus Reis, Weizen oder Milch gewonnen werden. Diese durch Fermentation gewonnenen Peptide sind aufgrund der kostenintensiven und sehr aufwendigen Herstellung selten in kosmetischen Produkten anzutreffen. Dort werden meist synthetisch hergestellte (Oligo-) Peptide mit einer definierten Sequenz (Abfolge der Aminosäuren) eingesetzt. Hierzu gehören uz.B. Matrikine, welche die Kollagensynthese anregen und so indirekt als "Faltenkiller" wirken.

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